Motorkran – 3 Produkte im Überblick!

Unsere Empfehlung
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Motorkran – Das Wichtigste in Kürze!

Ist eigentlich ausreichend Platz vorhanden für den Motorkran?

Klingt viel zu simpel, um wirklich mal genauer darüber nachzudenken. Doch für die Garage sind andere Modelle geeignet als für eine Werkstatt mit etwas mehr Platz. Wollen Sie nicht jedes Mal den halben Raum umgestalten müssen – so achten Sie auf diesen Punkt!

Schauen Sie nicht ausschließlich auf die Grund-Maße, ein Puffer muss sein. Nichts ist schlimmer als Platzmangel am Arbeitsplatz.

Hat jeder Motorkran einen Stromanschluss?

Es gibt verschiedene Werkstattkräne: Manche werden elektrisch gesteuert, manche müssen von Hand gepumpt werden. Die Antwort lautet also: Jein.

Bei ersteren wird eine übliche 12 V oder 24 V Batterie verbaut. Die Bedienung ist kinderleicht, es gibt Knöpfe für Vor-, Zurück-, Hoch- und Herunterfahren. Manche Hersteller verbauen auch einen Not-Stopp.

Wie arbeitet man sicher mit einem Werkstattkran?

Unfälle können vermieden werden, zumindest die allermeisten. Das fängt schon bei der Wartung an: Sind die Räder sauber und eingefettet? Bei hydraulischen Bauteilen kommt es darauf an, dass ausreichend Öl darin ist. Sparen Sie hier nicht am falschen Ende!

Auch den allgemeinen Zustand des Krans sollten Sie regelmäßig checken. Auch kleine Risse oder krumme Bauteile können großen Schaden anrichten, wenn sie belastet werden.

Worauf ist beim Kauf eines Motorkrans zu achten?

Die meisten Motorkräne lassen sich zügig zusammenklappen. Wer ihn vielleicht alle paar Wochen mal im Einsatz hat, kann den Kran also beiseite räumen. Doch genau wie der Aufbau geht auch der Abbau schnell von der Hand!

Es ist kein Gerät mit tausend Einzelteilen. Selbst diverses Zubehör ist schnell angebracht bzw. weggeräumt.

ProduktVorteileNachteile
Seilzug und ähnliches
  •  geringe Anschaffungskosten
  • es werden meist mehrere Personen benötigt
  • ein Seilzug ist nicht besonders leistungsfähig
Motorkran bzw. Getriebekran
  • vielseitig einsetzbar
  • in zahlreichen Varianten erhältlich
  • sehr leistungsstark
  • mit Zubehör erweiterbar
  • meistens klappbar
  • Sicher gibt es noch stärkere Kräne für Industrie und Bau. Doch für den Einsatz zuhause und in kleinen Werkstätten ist der Motorkran perfekt.

Die Überlegungen im Voraus sollen bereits klar sein: Sie möchten sich einen Hebekran für Ihre Werkstatt zulegen. Wer nur einmal im Leben damit arbeitet, hat sich längst dagegen entschieden.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • Nie mehr den Rücken zu stark belasten
  • Nie mehr Unfälle mit improvisierten Hebe-Hilfen
  • Sie können bequem am Werkstück arbeiten
  • Der Motorkran ist nur ab und zu im Einsatz? Dann kommt es gerade recht, wenn er klappbar ist.
  • Auch alleine kommen Sie klar
  • Ein Motorkran (Getriebekran) erspart Ihnen viel Zeit und Nerven
  • Nicht zuletzt überzeugt die Vielseitigkeit

Die grundlegenden Fragen, die es zu  beantworten gilt: Kommt der Hebekran mit all den Werkstücken zurecht, die Sie anheben möchten? Wie sieht es mit der Motorisierung aus? Gibt es zusätzliches Zubehör? Und wird dieses mitgeliefert oder muss es extra besorgt werden?

Es werden verschiedene Ausführungen angeboten: Von Werkstattkränen, die 500 Kilogramm schaffen bis hin zu den großen 3 Tonnen-Geräten. Das heißt, wiegt der Motor beispielsweise 600 Kilogramm, benötigen Sie einen Motorkran der auf 1 Tonne hin ausgelegt ist. Die Motorisierung gibt darüber Aufschluss.

Ganz so einfach ist die Rechnung aber nicht: Denn sollten Sie den Hebe-Arm weiter herausfahren mitsamt der ganzen Last, so verringert sich die maximale Hebekraft. Somit kann es sein, dass der 600-Kilo-Motor mitsamt Kran umkippt. Und das, weil solch ein Motorkran (oder Getriebekran) für die Werkstatt nicht mit ausreichend Gegengewichten ausgestattet ist.

Auch die Höhe ist ausschlaggebend: Nehmen wir an, Sie möchten lediglich einen Motor aus- und einen neuen einbauen. Dann genügt es, ihn etwa auf die Höhe der Haube anzuheben. Fallen jedoch Aufgaben an, die komplexer sind, sollten Sie die Höhe mit einbeziehen. Arbeitsschritte, die Sie im Stehen ausführen möchten, gehen dann leichter von der Hand. Einen krummen Rücken kennt wohl jeder Handwerker. Doch das muss nicht sein! So ist längst nicht jeder Kran als Motorhalter geeignet.

Die Bedienung des Motorkrans hängt stark von dessen System und Ausführung ab: Entweder mühen Sie sich ab, indem Sie alles komplett manuell steuern und hochziehen oder –pumpen. Oder Sie bedienen ein kleines Panel. Des Weiteren lassen sich bei günstigen Geräten die Lastarme nicht besonders weit ausfahren. Für manche Arbeiten ist das allerdings vonnöten. Das wissen Sie selbst am besten!

Zur Veranschaulichung des Pumphebels schauen Sie sich dieses kurze Video an. Durch Nutzung eines hydraulischen Zylinders wird die Last Stück für Stück per Hand hochgehoben:

Video: Werkstattkran Funktionstest

Können die Räder geschwenkt werden? Das kennen Sie vielleicht vom Einkaufswagen im Supermarkt. Hat sich Schmutz im Drehgelenk des Rads verheddert, so stockt der Wagen oder schlägt aus. Nun stellen Sie sich vor, Ihr kostbarer V8-Motor hängt am Werkstattkran. Sie befreien letzte Kabel, ziehen vorsichtig und verändern leicht die Stellung des Krans. Schwankt nun Ihr Motor unkontrolliert aufgrund der Tatsache, dass die Räder nicht flexibel sind – heikel! Stabilisieren Sie den Motorhalter – gegebenenfalls mit weiterem Zubehör wie Balancierer und Co.

Nicht zu vergessen sind die fundamentalen Aspekte. Im Grunde glasklar, jedoch oft durch Spar-Mentalität oder sonstiges vernachlässigt:

  • Robustheit
  • Widerstandsfähigeit
  • Qualität (Gütesiegel)
  • Ausstattung
  • Erweiterbarkeit

Ganz klar: Es muss nicht immer das beste und teuerste Gerät sein. Für so manchen Hobby-Schrauber, der noch so einiges ausprobieren möchte, ist das vollkommen ok: Es muss nicht der Kran mit der besten Motorisierung sein. Einsteiger finden etwas in der passenden Größenordnung und einem angemessenen Preis. Ist der Werkstattkran jedoch täglich im Einsatz und das in Haus, Hof, Garten und Garage, sollte man nicht am falschen Ende Geld sparen.

Vom Kauf eines gebrauchten Motorkrans raten wir ab. Sie wissen nie, ob es bereits Schäden gibt und alles korrekt funktioniert. Doch es ist stets für jeden Geldbeutel etwas dabei. Wählen Sie sorgsam das richtige Gerät für sich aus.

Güde & Co. – beliebte Motorkran Marken

Es ist nicht wie beim Kauf von technischen Geräten fürs Wohnzimmer: Bei denen hat man oft bereits eine Vorauswahl getroffen. Bevor man einkauft, weiß man schon die ungefähre Richtung. Und welche Marken in Frage kommen. Im Grunde ist es eine kleine Auswahl an Herstellern, die man eben schon gut kennt und schätzt. Das ist bei Motorkränen wohl nicht so. Aber gar kein Problem, hier bieten wir eine erste Übersicht:

GÜDE

Die Firma Güde ist in Deutschland ansässig. Sie produziert Maschinen und Werkzeug und bietet daher auch dem Hobby-Schrauber viel Freude. Streng genommen sind die Produkte wie ein Motorkran von Güde nicht mehr rein in Deutschland gefertigt, doch der Qualität tut das keinen Abbruch.

Guede Motorkran 2000 kg
Guede Motorkran 2000 kg

Güde bietet zwei Werkstattkran-Modelle an: Das 1000 Kilogramm- und das 2000 Kilogramm-Modell. Diese Werte sind wieder als maximale Traglasten anzusehen. Denn mal hängt die Last weiter innen, mal weiter außen am Ausleger. Und genau dieser Punkt beeinflusst auch die Tragkraft. Um ein konkretes Beispiel zu nennen: Beim 1000 kg-Modell können Sie am äußersten Rand des Auslegers „nur“ noch 400 kg aufhängen. Es sind außerdem Befestigungspunkte für 600 bzw. 800 kg vorgesehen.

PROFI-TIPP: Hier kommt das Hebelgesetz zum Vorschein. Denken Sie an die Wippe: Je weiter außen man sitzt, desto stärker ist auch der Einfluss, den man auf die gegenüberliegende Seite hat. Seien Sie also vorsichtig. Sie gefährden nicht nur das Werkstück, sondern vor allem sich selbst und andere Personen.

Beide Varianten kommen 2,30 Meter hoch mit ihrer Last, das ist ein sehr ordentlicher Wert. Sie bestehen jeweils aus Vierkantstahl (70x70x2,5 mm). Allerdings müssen Sie die Last manuell heben, das soll nicht verschwiegen werden. Es gibt keine elektrische Unterstützung. Klappbar lässt sich der Kran leicht verstauen.

RODCRAFT

Seit 1974 gibt es dieses Unternehmen. Rodcraft hat eine starke Wachstumsphase hinter sich und zählt mittlerweile zu den Großen am Markt. Neben zahlreichem sonstigem Werkzeug finden sich auch zwei Modelle von Motorkränen:

Sie heißen WK102K und WK201KM. Die Traglasten sind 1000 kg bzw. 2000 kg. Die kleinere Ausführung ist mit 77 kg ein Leichtgewicht unter den Werkstattkränen. Der große Rodcraft Motorkran hingegen wiegt gleich mal satte 100 kg mehr. Beide besitzen eine Hydraulikpumpe. Per so genannten Pumpenhebel können Sie die Last anheben.

Die 2000 kg-Variante besitzt etwas mehr Funktionalität: Die Last kann exakt gedreht und abgesenkt werden. Gerade bei Arbeiten, die eine hohe Präzision erfordern – sehr wertvoll! Beide Kräne sind zum Klappen, nehmen also relativ wenig Platz weg.

HOLZINGER

Ein großes Werkzeug-Sortiment führt dieses Unternehmen zum Erfolg. Darunter ist auch ein Hebekran. Er schafft maximal 2 Tonnen und wiegt ~ 88 kg. Er besteht aus starken 4-Kant-Rohren: 70 mm x 70 mm x 2,5 mm sind die Maße, die hohen Anforderungen gerecht werden. Diesen Motorkran bzw. Getriebekran mit seinen Auslegern wirft so schnell nichts aus der Bahn.

Unter all den Empfehlungen können wir dieses Gerät als Einsteiger-Modell nennen. Nicht mit umfangreicher Ausstattung, sondern mit Robustheit und Einfachheit glänzt dieser Motorkran. Und preiswert ist er allemal. Der Hubarm ist verstellbar, kann also verlängert werden. Achten Sie bitte auch hier unbedingt auf die Sicherheitsanweisungen. Die angebrachten Rollen sowie der Hydraulikzylinder bilden das Grundgerüst an Funktionalität.

DEMA

Vor- und Nachteile eines Motorkrans müssen nicht noch einmal angesprochen werden. Mittlerweile sind Sie gut informiert über die wichtigen Aspekte und Kaufkriterien. Doch einen besonderen Punkt gibt es noch:

DEMA Werkstattkran Palette 1to
DEMA Werkstattkran Palette 1to

Sehr praktisch ist ein Kran, bei dem Sie eine Euro-Palette unterbringen. Vielleicht auch einen Gitterkorb bei rutschigen Lasten oder solchen, die zu kippen drohen. Ein solcher Motorkran ist mit parallel laufenden Auslegern bebaut. Sie finden Modelle der Marke Dema – ausgestattet mit diesen parallelen Auslegern. Die benötigte Grundfläche für den Kran bleibt auch hier noch im Rahmen, die maximale Traglast beträgt 1 Tonne.

Zudem kommen noch die Modelle mit 2 bzw. 3 Tonnen Traglast. Allerdings ohne parallele Ausleger. Grundsätzlich wird auch hier manuell gehoben per Pumphebel. Die Arbeit mit einem solchen Werkstattkran erspart viel Zeit. Gerade das Umlagern von einer Palette zur nächsten kommt häufig vor. Ihr Rücken wird es Ihnen tausendfach danken! Als Motorhalter perfekt geeignet. Zubehör gibt es von Dema ebenfalls in Hülle und Fülle. Schauen Sie sich um! Außerdem baut Dema Forst- und Landmaschinen.

DEMA Motorkran 3000 kg
DEMA Motorkran 3000 kg
DEMA Motorkran 3000 kg Funktion
DEMA Motorkran 3000 kg Funktion

Das Arbeiten mit dem Motorkran

Sicherheit steht an erster Stelle! Das gilt auch für Werkstattkran & Co. Wir werden nicht müde, das an dieser Stelle zu predigen. Denn es kommt immer wieder zu Unfällen aus Unachtsamkeit. Sichern Sie sich und Ihre Umgebung ab. Tragen Sie Schutzkleidung und arbeiten Sie ruhig. Dazu gehören Schutzhandschuhe und Stahlkappen-Sicherheitsschuhe (mindestens).

Auch andere Hilfsgeräte kommen zum Einsatz. Kennen Sie bereits das Drehgestell? Auch das können Sie erwerben über unseren Vertriebspartner. Klicken Sie auf eines der Produkte und suchen Sie einfach nach einem solchen. Auch Zubehör aller Art finden Sie dort.

Video: Drehgestell Vorführung

Grundsätzliches

Für jedes Gerät gibt es eine ausführliche Anleitung. Lesen Sie diese aufmerksam durch und befolgen Sie alles. Schreiten Sie niemals eilig zur Tat oder müde. Schnell ist der Finger eingeklemmt, das Werkstück an den Kopf geknallt. Bei falscher Bedienung der Anlage kann es sogar lebensbedrohend sein! Fallen eine Tonne oder mehr herunter, kann das zum Verlust von Gliedmaßen oder Ihres Lebens führen. Eine „Ich-kann-das-schon“-Mentalität ist hier völlig fehl am Platz.

Die Last wird durch mehrere Schlingen oder Ketten befestigt und am Sicherheitshaken langsam empor gehoben. Bereits bei sehr langsamer Geschwindigkeit kann es sein, dass alles zu schwingen beginnt: Man weiß nie ganz genau, wo der Schwerpunkt liegt (solange es nicht frei schwingt). Also achten Sie auf jede noch so kleine Bewegung und dass Sie nirgends damit anstoßen. Im Zweifel machen Sie lieber einen „Kontrollgang“ zu viel.

Rotek Motorkran eingeklappt
Rotek Motorkran eingeklappt

Eine Last mit über einer Tonne Gewicht halten Sie nicht so schnell auf. Einmal in Fahrt, kann es dazu führen, dass der komplette Motorkran schwankt und zu kippen droht. Haben Sie jedoch den richtigen Kran ausgewählt, ihn nach Vorschrift aufgestellt? Dann sollten Sie DENNOCH Vorsicht walten lassen! Denn günstige Werkstattkräne besitzen keinen so genannten Überlastungsschutz. In solchen Fällen liegt es alleine an Ihnen, mitzudenken und es vor allem nicht zu übertreiben.

Benutzen Sie das Gerät ausschließlich auf einer flachen Ebene ohne Bodenwellen oder ähnliches. Nasse, glitschige und vereiste Oberflächen schließen sich von selbst aus. Auch abschüssige Untergründe sind zu vermeiden – unterschätzen Sie nicht die „schiefe“ Gewichtskraft!

Wohin nur mit dem Motorkran?

Die etwas größeren Modelle der Motorkräne sind bereits 2 Meter lang oder mehr. Klappbar ist das Zauberwort: Viele davon lassen sich zusammenklappen. Nach Benutzung sind sie also recht leicht in einer Ecke zu verstauen.

Lassen Sie keine Laien oder gar Kinder an den Motorkran!

Egal, ob elektrisch betrieben oder nicht: Schwere Lasten am Werkstattkran können großen Schaden anrichten! Falls Ihre Freunde und Kollegen helfen, müssen Sie diese genau anweisen, was zu tun ist. Ein Anlehnen zum Beispiel am Kran selbst wäre fatal! Das Gleichgewicht könnte gestört werden oder man erleidet Quetschungen.

Achten Sie auch auf eine freie Arbeitsfläche. Frei von Schmutz, Wasser, Stolperfallen oder Kindern.

Während der Arbeit mit dem Motorkran ist es besonders nützlich, wenn man diesen ohne großen Aufwand etwas bewegen kann. Damit ist es möglich, auch alleine besonders unhandliche Dinge zu bewegen. Hand aufs Herz: Was nützt ein Hebekran, wenn man die schwere Last nicht auch ins nächstgelegene Regal transportieren kann? Das Gerät mit der höchsten Motorisierung wird dadurch unpraktisch.

Im folgenden Video wird einmal der Aufbau eines Motorhebers komplett durchgespielt. Sie sehen also: Das ist kein Hexenwerk!

Video: Motorkran aufbauen

Verschiedene Arten eines Motorkrans

Wofür verwendet man solch ein Gerät? In den allermeisten Fällen werden Sie den Kran direkt in der Werkstatt einsetzen. Der wohl häufigste Fall ist das Herausheben eines Motors. Auch weitere Autoteile lassen sich bequem anheben und transportieren.

Manch ein Kleinwagen kann theoretisch komplett angehoben werden. Doch lassen Sie das lieber sein! Bei ausreichender Sicherung kann man vielleicht Reifen wechseln oder mal die Front anheben. Doch nutzen Sie hierfür lieber eine dafür ausgelegte Hebebühne! Besonders bei den Hebekränen bis zu 1 Tonne ist alles andere keine gute Idee.

Modelle

Solch ein Kran wird in unterschiedlichen Ausführungen gebaut: Die Traglast reicht von 500 Kilogramm bis hin zu 3 Tonnen. Denken Sie nur an das Gewicht eines Opel Corsa. Dieser wiegt vielleicht ein Drittel davon…

Damit erklärt sich ein breites Spektrum von Verwendungszwecken: Autowerkstätten, Industriehallen und andere Orte – das ist die Heimat eines Motorkrans. Er bewegt (beinahe) alles, was nicht von Menschenhand angehoben werden kann. Kisten, Paletten, Werkstücke aller Art. An stationären Arbeitsplätzen sieht man sie besonders oft. Und natürlich als Motorheber ist er unersetzlich. Eine hohe Motorisierung bringt eine hohe Flexibilität mit, was den Einsatzbereich angeht.

Verschiedene Arbeitsschritte zum Beispiel in der Fertigungshalle gehen leichter mit einem Werkstattkran. Seine Wendigkeit und der flexible Einsatz machen ihn unverzichtbar. Mit Rollen ausgestattet kann er jederzeit verschoben werden, bei einer anderen Arbeitsinsel aushelfen. Mit dem richtigen Zubehör wird er noch wertvoller!

Etwas zum Schmunzeln haben wir gefunden. Eingesetzt nicht immer als Motorhalter. Weg vom konventionellen Einsatz eines Motorkrans ist das hier besonders kreativ:

Video: Motorkran mal anders

Welche Typen von Werkstattkränen gibt es?

Werkstattkräne ohne weitere Zusatz-Ausstattung sind bis auf ein Detail alle sehr ähnlich. Die Traglast unterscheidet sich, hier spielen besonders der Rohrdurchmesser und –dicke eine Rolle. Auch kommen bei einem 3-Tonnen Motorkran bessere Bolzen usw. zum Einsatz.

Überlegen Sie ganz genau im Voraus, welchen Kran Sie sich zulegen möchten. Die Grundausstattung kann zwar erweitert werden, doch an der maximalen Traglast des Gesamtsystems ändert das nichts. Denn selbst wenn Sie einen 500-Kilogramm Motorkran abstützen, so sind die Streben schlichtweg nicht dafür ausgelegt, mehrere Tonnen zu heben!

Ein Werkstattkran arbeitet ohne Gegengewicht. Manch einer von Ihnen hat einen großen Baukran vor Augen, der Tonnen von Gewichten an der Seite installiert hat. Dieses Prinzip ist quasi ausschließlich bei größeren Kränen im Einsatz. Für die Werkstatt reicht ein Gerät mit Auslegern. Ob klappbar oder nicht: Das macht im Grunde keinen Unterschied. Auf die Materialstärke und Motorisierung kommt es an.

Wie funktioniert ein Werkstattkran?

Wir geben Ihnen nun eine Art erste Bedingungsanleitung mit auf den Weg. Damit Sie auch eine ganz konkrete Vorstellung haben, wie Sie einen Motorkran handhaben. Dieses Vorgehen gilt nicht ausschließlich für den Ausbau eines Motors. Auch für eine Vielzahl weiterer Aufgaben gilt genau dasselbe.

Die Ausgangsposition ist klar: Auf der einen Seite steht der Kran, gegenüber die Last. Diese möchten Sie anheben und vielleicht auch ein Stück weit transportieren. Nun gilt es die Reihenfolge einzuhalten:

  • Schaffen Sie sich Platz! Stolperfallen sind grausam.
  • Haben Sie den Hebekran korrekt installiert? Sitzen alle Zubehörteile wie Balancierer usw. fest?
  • Planen Sie das Anheben der Last. Ein Motor beispielsweise ist ein komplexes System, und es ist nicht trivial, wo genau der Schwerpunkt sitzt.
  • Führen Sie den Kran an die gewünschte Position. Nicht immer ist „so nah dran wie möglich“ die optimale Wahl.
  • Sichern Sie (falls vorhanden) die Rollen.
  • Stellen Sie sich selbst in festem Stand auf beide Beine. Ein eventuelles Schaukeln des Werkstücks können Sie gegebenenfalls aufhalten.
  • Nun wird die Last befestigt an Schlaufe, Kette bzw. Haken
  • Achten Sie auf Ihre Hände, Arme und Ihren Kopf! Lehnen Sie sich nicht am Kran an und halten Sie Abstand zur Last.
  • Nun können Sie langsam mit dem Anheben beginnen. Ob mit elektrischer Unterstützung oder manuell: Lassen Sie stets Vorsicht walten!

Einige Motorkran-Modelle sind nicht dafür ausgelegt, während des Anhebens der Last auch noch bewegt zu werden. Die Hinweise dafür finden Sie jeweils in den Bedienungsanleitungen. Außerdem kann es ratsam sein, sich für besonders sperrige Arbeiten Hilfe zu holen. Manchmal reichen auch 4 Arme nicht aus. Wer schon einmal den Motor aus einem völlig verwinkelten Fahrzeug ausgebaut hat, weiß das.

Hier nun ein Anwendungs-Beispiel: Der Kran als Motorhalter wird hier im Zeitraffer dargestellt. Wer genau hinsieht, erkennt, dass der Hebearm relativ weit ausgefahren ist (am dritten von vier Befestigungspunkten fest gemacht).

Video: Motor ausbauen per Hebekran

Motorkran Zubehör

Ein Hebekran oder Getriebekran wird häufig in mehreren Kartons geliefert. Darin befinden sich Hubarm, Ausleger, Bolzen, Haken und Schrauben. Je nach Ausführung liegen Rollen, Hydraulikzylinder oder elektrische Anlage mit bei. Manche Unternehmen legen Wert auf einen möglichst hohen Funktionsumfang ihrer Kräne: Sie liefern auch noch verschiedene Ketten und weiteres Zubehör mit hinein.

Haken und Ösen

Braun Motorkran Rundschlinge
Braun Motorkran Rundschlinge

Das ist aber die Ausnahme. Normalerweise sind lediglich die grundlegendsten Teile mit dabei, um sofort loslegen zu können. Alles Weitere kann man nachbestellen (oder gleich mit…). Stärkere Karabiner, dickere Bolzen und Ketten sind hier zu nennen. Oder auch Rundschlingen, die sicheren Halt geben.

Der Balancierer (oder auch Balancer)

Der Gegenstand, der angehoben werden soll, ist nicht immer ein flacher. Oder ein Würfel zum Beispiel, bei dem es einfach ist, den Schwerpunkt auszumachen. Die allermeisten Dinge sind eher schwer auszugleichen und laufen Gefahr, zu kippen. Denken Sie an einen Reifenwechsel: Sie heben das Auto sicher von unten an – und zwar an genau vorgegebenen Punkten.

Bei einem Gegenstand, der von oben angehoben wird – eine völlig andere Sache! Nicht selten ist es der Fall, dass große Kisten – kaum in der Luft – auf einen zuschwenken. Größte Gefahr für Sie und Ihre Umgebung! Jetzt hilft ein Balancierer. Solch ein Gerät wird zwischen den Haken und dem Gegenstand installiert. Ein Balancierer oder auch Balancer sorgt dafür, dass gleichmäßig angehoben wird. Die Gefahr eines Kippens wird beinahe auf Null reduziert.

Rotek Motorkran Balancer
Rotek Motorkran Balancer

Unterschätzen Sie die Aufgabenstellung nicht! Balancierer (manchmal auch Positionierer genannt) sind für zahlreiche Anwendungsfälle ein sinnvolles Zubehör. Zwischen 20 und 30 Euro sind sie bereits zu haben. Die Installation und Verwendung sind sehr einfach. Sie können es sich vielleicht so vorstellen: Im Grunde wird die Last aufgeteilt auf mehrere Lastpunkte und somit balanciert.

Auch beim Balancierer muss auf Sicherheitsaspekte hingewiesen werden! Denn es gelten primär die maximalen Traglasten, die für den Balancer angegeben sind. Ihr Hebekran schafft theoretisch 1 Tonne – doch der Balancer nur 750 Kilogramm: Seien Sie vernünftig und überschreiten diese Last nicht! Nicht kurz, nicht nur ein wenig – sondern niemals.

Alternativen zum Motorkran

Sicherlich gibt es noch große und professionelle Kran-Anlagen. Diese sind für Industrie bzw. riesige Fertigungshallen gedacht. Zum Vergleich dazu schafft ein „kleiner“ Motorkran bis zu 3 Tonnen – das kann sich durchaus sehen lassen! Für jedwede andere Aufgabenstellung ist sowieso ein anderes Gerät nötig.

Die Alternative Seilzug mag in manchen Fällen ausreichen. Doch entscheiden Sie sich dafür, so arbeiten Sie nie alleine mit diesem Prinzip! Auch beim Seilzug können Unfälle passieren. Falsch ausgerichtete Seilzüge oder nicht korrekt angebrachte Lasten sind keine Seltenheit. Elektrische Seilzüge kann man natürlich auch verwenden. Dieselbe Vorsicht sollten Sie auch hier walten lassen. Ob Motorkran, Seilzug oder sonstiges: Handeln Sie stets achtsam.

Ein letztes Video, das alle Aspekte noch einmal schön zusammenfasst, möchten wir Ihnen nicht vorenthalten! Sie sind jetzt mit allen Informationen ausgestattet inklusive Tipps und Tricks aus der Praxis. Viel Freude mit Ihrem neuen Motorkran!

Video: Allgemeine Informationen zum Motorkran

 

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von D&S Vertriebs GmbH
  • Ideal zum Heben von Motoren oder das Bewegen anderer Lasten
  • Kranausleger: je nach Armlänge bis 500/1000/1500/2000 kg belastbar
  • Hubarmlänge: 1050 bis max. 1590 mm
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Werkstattkran Blau
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